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Über MindRefactor

MindRefactor ist ein Projekt von einer Person. Hier steht, wer dahintersteht, warum es das Protokoll gibt und wie seine Inhalte entstehen und geprüft werden.

Wer dahintersteht

Ich bin Thomas Emminger – Softwareentwickler, Betriebswirt (B.A.) und jemand, der es liebt, Dingen auf den Grund zu gehen. Neben meinen Abschlüssen habe ich mich intensiv mit Philosophie, neuerer Literatur und Psychologie beschäftigt (ganz nach dem Motto: Neugier hat kein Verfallsdatum). Ich bin weder Psychologe noch Therapeut.

Warum es MindRefactor gibt

Über die Jahre habe ich schätzungsweise 2.000 Bücher gelesen – von Klassikern und Fachliteratur bis hin zu Trainingslehre. Doch irgendwann fiel mir ein schmerzhaftes Muster auf: Die meiste Theorie versickert im Kopf, solange sie rein passiv bleibt. Wissen wird erst dann wertvoll, wenn es den Sprung in die Praxis schafft.

Ein zentraler Aha-Moment für mich war der Yale-Kurs „The Science of Well-Being“ von Laurie Santos. Dort wird die sogenannte G.I. Joe Fallacy entlarvt: der Trugschluss, dass bloßes Wissen bereits die halbe Miete sei. („Wissen ist Macht“ greift eben zu kurz, wenn man es nicht anwendet.) Die echte Herausforderung – und der eigentliche Hebel – liegt darin, die Lücke zwischen Verstehen und Tun zu schließen.

Genau aus diesem Antrieb heraus habe ich Schritt für Schritt eigene, funktionierende Routinen für Alltag und Sport entwickelt: ausprobieren, anpassen, dranbleiben.

Genau das ist der Kern von MindRefactor. Es geht nicht darum, noch mehr Daten im Kopf anzuhäufen, sondern das Beste aus dem bereits vorhandenen Wissen tatsächlich auf die Straße zu bringen. Jeden Tag gibt es deshalb genau eine kleine, machbare Übung für den Alltag und ein paar gezielte Zeilen zum Selberschreiben – unkompliziert und direkt umsetzbar.

Wie die Inhalte entstehen

Die Idee ist angelehnt an das Buch „Designing the Mind: The Principles of Psychitecture“ von Ryan A. Bush (2021). Die einzelnen Tage stützen sich auf Studien und Fachbücher aus Psychologie und Verhaltensforschung. Jeder Tag nennt seine Quellen.

Entwürfe entstehen mit Unterstützung von KI. Jede Aussage wird danach gegen die Originalquelle geprüft und von mir freigegeben.

Wie geprüft wird

Für alle 90 Tage des Protokolls habe ich Zitate, Studienzahlen und Quellenangaben Woche für Woche mit den Originalen verglichen. Dabei ist einiges aufgefallen, zum Beispiel:

  • Ein Zitat war der falschen Person zugeschrieben. Es wurde ersetzt.
  • Die Bandbreite, in der Verluste stärker wiegen als gleich große Gewinne, war falsch angegeben. Sie wurde korrigiert.
  • Aussagen über Experten, für die sich kein Beleg fand, wurden gestrichen und Gegenbefunde ergänzt.
  • Wo ein Befund in späteren Studien nicht wiederholt werden konnte, steht das jetzt dabei.

Was sich nicht belegen ließ, ist entweder gestrichen oder im Text ausdrücklich als Aussage eines Autors gekennzeichnet. Wo die Forschung umstritten ist, steht das am jeweiligen Tag.

Was MindRefactor nicht ist

MindRefactor ist ein Übungsprogramm zur persönlichen Entwicklung, keine Therapie und kein Ersatz dafür. Wenn es dir über längere Zeit schlecht geht, sprich bitte mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt oder einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten. In einer akuten Krise erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

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